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…was nicht bloß blöd ist, wenn man gerade in der Küche steht, sondern noch viel blöder, wenn Reputation und Lebensunterhalt auf dem Spiel stehen.

Return of the Justice?

Letzten Mai hatte ich mich ja anlassweise über die marxistischen Wurzeln des modernen…ähm…ich glaube, eigentlich soll das „kritische Theorie“ (vrmtl wie in „kritische Masse„) sein; es als Feminismus zu bezeichnen, dazu kann ich mich dann doch nicht wirklich durchringen (dazu hat die erste Welle letztlich einen viel zu guten Job hingelegt (danke, Mädels)).

Es gibt ein kleines Update über die Protagonistin des Anlasses (die keine Sexistin sein können will, weil sie eine Frau kein Mann ist, und keine Rassistin, weil sie nicht „weiß“ ist):

(Spoiler-Alarm: Video enthält einen fortgeschrittenen Handlungsteil aus Riddick: Chroniken eines Kriegers (5:15-5:45);
Trigger-Alarm: Jemand Stirbt (5:15-5:45);
Vanilla-Alarm: Die Tötungsszene dürfte tatsächlich jugendfrei sein (5:15-5:45);
PC-Alarm: Jemand spricht sich gegen Gleichschaltung aus. Mehrere Jemande.)

Die Süße Ironie an der Sache ist, dass es sich bei Hatespeech, jedenfalls so, wie das in letzter Zeit angewendet wird, widerum um eine linke Idee handelt, die dann teilweise in die Ordnungen von Unis und einigen Gesetzeskörpern übernommen wurde.
Dass wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt Redeweisen, die legitim als Hatespeech (oder unter sonst einem Etikett) illegal sein sollten, allen voran ernste Drohungen und Rufmord.
Das schöne daran ist, um auf das Thema vom letzten Mai zurück zu kommen: Genau so sieht eine Welt ohne Privileg aus: Ein Straftatbestand ist definiert, und wer ihn erfüllt, wird bestraft, völlig egal, wie es mit der Pigmentierung der Haut oder in der Unterhose aussieht.

Wilkommen im Westen.

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