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Jugendstil. Architektur: Struktureller Beitrag gleich Null. Dafür wirken die Fassaden wie auf Sparflamme gekochter Barock mit anderen Materialien, der widersinnigerweise dazu verwendet wird, den Nachbarn und jedem zufälligen Passanten zu imponieren. Eigentlich ist das platzieren von Stuckelementen in Formstein gar keine architektonische Leistung. Literatur: Die Urgroßenkel der Romantik. Als hätte die R ein historistisches Revival erlebt, als sie noch gar nicht richtig vorbei war. Gegenstandsdesign: Da bin ich ein großer Fan von. In der Reduktion des Materialaufwandes zeigt sich die eigentliche Leistungsfähigkeit des Materials (was den Bauformen auch gut bekommen wäre). Schade, dass die bildnerischen Erzeugnisse genauso aussehen.

Sprach derjenige, für den Gotik und Fachwerk die Inbegriffe eleganter und funktioneller Bauweisen darstellen. Aber wenn es darum geht, Stabilität und Materialersparnis zu einem Optimum zu kombinieren und auszubalancieren, konnten sie erst von den Baumaterialien des 20. Jh.ts geschlagen werden. Wurden sie aber nicht. Außer im Brückenbau. Aber dass man die auf Schönheit trimmen kann, wurde wohl auch erst im 20. Jh. entdeckt. Am lustigsten finde ich die Anhalter Brücke bei der S-Bahnstation Berlin-Gesundbrunnen, für die Stahlträger als Aufhängungen genommen wurden. Würde ich gerne mal wissen, was da hinter gesteckt hat.

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