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  • Nicht ausblenden, noch verdrängen, auch wenn er vom Falschen herrührt, der Schmerz. Aber er bedeutet, dass man das Falsche als falsch erkennt – und nicht akzeptiert. Doch wenn man den Schmerz selbst, mit dem man im Recht ist, nicht akzeptiert, gestattet man ihm nicht nur, sondern zwingt ihn gar, sich in die Heimlichkeit zu begeben und zu fressen. Heimlich, still und leise die eigene Seele von innen her auszulöschen. – Er lässt sich nur erfolgreich bekämpfen, indem man sich ihm beizeiten stellt. Ihn durchsteht, überlebt – und dann weiter macht. Denn letztlich sind Verluste nunmal nichts Gutes. Und so zu tun, als wäre das Verlorene belanglos, liefe auf Verrat hinaus. Darauf, nachträglich zu behaupten, dass es ja doch wertlos gewesen wäre – aber dann wäre es eben kein Verlust gewesen.
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